26/09/2024

Letzter Tag

So, nun geht's zum Ende meiner Tour.
Gestern fuhr ich zu meiner Spedition hier am Flughafen von Toronto, um meine Vespa für den Rücktransport vorzubereiten.
Genau hier startete ich vor 2 Monaten und die Mitarbeiter der Spedition haben mich nicht vergessen. Sie haben mir die Transportbox eigentlich gratis aufbewahrt, den vor der Abreise ausgemachten Preis (einige hundert Euro) für die Einlagerung der Box wollten sie nicht mehr annehmen. Dafür wollten sie einige Erlebnisse meiner Reisen erfahren. Zum Abschied gab ich ihnen als Dankeschön noch ein Trinkgeld.  Super, dass es so einfach und unkompliziert gelaufen ist.
14500 Kilometer mehr am Tacho - 4 kanadische Provinzen und 14 amerikanische Staaten habe ich durchfahren. 122 Länderfahnen zieren jetzt meine Vespa.
Sehr wenige Regentage auf der gesamten Tour. Wunderschöne Landschaften und großteils nette Leute begleiteten meine Reise. Nun ist es Zeit "Goodbye" zu sagen.
Für die Leser vom Blog: Ich hoffe, dass einige passende Berichte für euch dabei waren und vielleicht habe ich den ein oder anderen inspiriert auch einmal ein paar vorgestellte Orte zu besuchen. Es gäbe noch viele Plätze und Länder zu besichtigen, aber derweil habe ich noch keine konkreten Pläne. Wer weiß, was in Zukunft noch möglich ist.
So ein herzliches Pfiat Enk, Wiedersehen, Adios (Kalifa Omar) Euch allen🫶🌞






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25/09/2024

Zurück in Toronto...

Wie vor fast 2 Monaten, als ich bei Nieselregen meine Reise hier in Toronto begann, so begrüßte mich die Hauptstadt Ontarios wieder mit Regen. Seit Portland (USA) fuhr ich immer mit Sonnenschein, beinahe einen Monat lang ostwärts, um hier in Toronto meine Tour wieder zu beenden.
Ab Kingston war ich, das Navigationsgerät ignorierend, meistens auf so kleine Straßen unterwegs, dass mir mehr Radfahrer als Autos begegneten.
Das letzte Mal schlug ich mein Zelt auf einem Campingplatz im Sandbanks Nationalpark am Ufer des Ontariosees auf, der trotz Saisonende noch offen hatte. Die Herbstzeit hat schon angefangen, so hatte ich den Sansdstrand fast für mich alleine. Um den Strand zu erreichen musste ich über Sanddünen wandern...und dann hatte ich feinsten Sand zwischen den Zehen. Genau wie an einem Meeresstrand, nur mit kleineren Wasserwellen.





Weiter Richtung Toronto: Cobourg. Außerhalb der Stadt Cobourg gibt es einen kleinen Fluss, in dem gerade Lachse den Fluss hochschwimmen oder sagt man hochwandern? In der Nähe einer künstlichen Wasserwehr, wo man die hochspringenden Lachse am besten beobachten konnte, nahm ich mir ein Hotelzimmer, um am nächsten Tag mit hunderten anderen Leuten am Wasserfall mitzufiebern, ob die Lachse das Hindernis wohl überwinden. Nicht wenige prallten, verzweifelt aus dem Wasser federnd, gegen die Betonwand. Man könnte hier eigentlich eine bessere Aufstiegshilfe für die Fische schaffen, dachte ich mir und verließ den Platz, um mein bereits gebuchtes Zimmer am Rande von Toronto zu erreichen.


Dieses Zimmer (privat vermietet) wird in meinen Erinnerungen immer einen Platz behalten. Nach tausenden Übernachtungen, ob Arbeit oder Urlaub, ist mir so etwas noch nie untergekommen: ein Zimmer, im Vorfeld eine Nachricht vom misstrauischen Vermieter mit einer zweiseitigen Liste, in der  mir mitgeteilt wurde, was man alles NICHT machen darf bzw. was erlaubt ist (eher goar nix). Die Adresse von der Buchungsplattform inkl. der schönen Bilder war sein Haus. Mein Zimmer lag 18 Kilometer weiter in einen Neubezirk, den ich Kleinindien taufte, weil hier viele indischstämmige Menschen leben, mit dazugehörigen Supermärkten und Speiselokalen. Jedenfalls habe ich in meinem kleinen, schäbigen Zimmer die graußliche Bettwäsche nicht benutzt, sondern es wurde der Schlafsack noch einmal ausgepackt.
Zur INFO: Ich bin nicht wählerisch, was das Schlafen angeht, aber es gibt Grenzen, die bei mir  eh weit unten liegen. Vermieter war übrigens auch ein Inder. Und, i hob eam hundert US Dollar ois Kaution gebn müssn und er hätt ma 100 kanadische Dollar zruckgebn, do hätt i 37 Euro in Wind gschossn.
Es gibt a Sprichwort: "Jeden Tog steht a Depp auf" - nur bei mir hot da Spezi a Pech ghobt. Beleidigt und wortkarg hot er ma den 100 US Dollarschein wieder ausghändigt. Der Oars..!!!



20/09/2024

Die "Tausend Inselstraße"

Ein kleines Jubiläum gab es heute für meine Vespa 🛵.
14.000 gefahrene Kilometer meiner Kanada/Alaska/USA Tour UND der Tacho zeigte "190.000 km" an. (Eigentlich wären es ca. 4000 km mehr, musste ja einmal einen Tachotausch in Afrika vornehmen und der gebrauchte hatte um die 4000 km weniger drauf).
Egal, ich freue mich mehr für meine treue Vespa (Amiga 😍).


Ontariosee

In Motel in Niagara habe ich mir überlegt wie ich weiterfahre, hier gibt es 2 Brücken rüber nach Kanada und die nächste am Ende vom Ontariosee. Ich beschloss spontan diesen See zu umfahren, um von der anderen Seite wieder Toronto, mein Endziel, zu erreichen. Außerdem fand ich einige interessante Plätze auf beiden Seiten der Länder. Der See bildet die Grenze zwischen USA und Kanada, die ich mir anschauen wollte.
Gut ausgeschlafen ging es am Ontariosee entlang nach Oswego. Ein kleiner Campingplatz in der Nähe vom Zentrum war ideal für mich, um das historische alte Fort Oswego zu besichtigen.  Dieser Campingplatz war einer der saubersten und mit 28 Dollar einer besten Plätze auf USA Seite 🫶.
Das Ziel für den nächsten Tag erreichte ich nicht ganz. Ich fuhr einen Abstecher in die Ortschaft  Clayton und beschloss, ohne lange zu überlegen, eine Nacht im malerischen Ort zu verbringen, auch weil es meine letzte Nacht hier in den USA sein wird, sollte der letzte Reiseabschnitt etwas besonderes sein.
Nach dem Besuch im Bootemuseum spazierte ich ein Eis genießend an der Seepromenade entlang. Meine Gedanken wanderten zurück zum Anfang meiner Reise in Toronto, wahnsinnig schnell wie doch die Zeit vergeht. Die Zeit, die man verbraucht hat in seinem Leben, das Guthaben Zeit im Leben ist ein bisschen weniger geworden.
Nach einer schlaflosen Nacht, lag sicher am Vollmond, fuhr ich ohne Stress Richtung Grenze. Die letzten restlichen Dollar wanderten in den Benzintank, dann ab zur Grenze. Die Einreise verlief bis auf die Standardfragen eher schon langweilig.
Nun, wieder in Kanada angekommen, war mein Plan, die "Tausend Inselstraße" zu fahren. Der Abfluss vom Ontariosee wird hier zum Sankt Lorenz Strom. Der riesige Fluss mit den zahlreichen Inseln fließt direkt in den Atlantik. Da ich eh keinen Stress hatte, fuhr ich einen Umweg über einige Inseln. Bei ein paar musste ich sogenannte Kabelfähren nutzen, weil es keine Brücken gab. Wieder mal was gesehen 😎.
Kingston, eine Stadt in Kanada am Ontariosee, war zwar nicht mein Ziel, aber sie hat dafür eine alte Festung, die interessant und sehenswert zu besichtigen war. 




17/09/2024

Entlang vom Eriesee zu den Niagarafällen


Immer am Seeufer des Erie fuhr ich auf Nebenstraßen entlang, da fand ich einen kleinen familiär geführten Campingplatz direkt am See. Spontan blieb ich zwei Nächte, mein Zeltplatz direkt in erster Reihe am Ufer, eine Seltenheit, denn sonst sind immer die großen Wohnwagen am besten Platz. Zweimal konnte ich den schon fast kitschigen Sonnenuntergang mitten über dem See vor meinem Zelt sitzend beobachten.


Am Abreisetag bekam ich von Langzeitcampern eine Einladung zum Kajakfahren. Leider zu spät, ich war schon fast am Abfahren. Kurz bevor ich den Startknopf drückte, reichte mir eine andere Familie ein Abschiedsgeschenk. Ein Sackerl mit Keksen, Joghurt, Gelsenkerze
🦟, eine Seife 🤔🙄😷😤?? und eine Visitenkarte mit einer Einladung zu einer Bibellesung der Zeugen Jehovas. Wieder ging es den See entlang, vom Bundesstaat Pennsylvania weiter in den Bundesstaat New York.


Den nächsten Campingplatz fand ich auf der Insel "Grand Island". Hier hat der Eriesee seinen Abfluss in den Ontariosee (über die Niagarafälle). Ein riesengroßes Areal, das nur zu 20% von Camperamigos belegt war. Auch riesig der Preis für die Zeltparzelle: über 80 Dollar
🤬. Und natürlich waren die Zeltplätze mit Feuerschalen am letzten Zipfel des Geländes. Ich war wieder der einzige hier mit einem Zelt. Hinter dem Zeltplatz gleich ein URWALD!! Feuerschale und gratis Holz aus dem Wald = Grillen. Flugs rauf auf's Moped, ab zum nächsten Supermarkt. Mit Käsekrainer, Bier und Gemüse beladen back zum Platz, ab in den DSCHUNGEL, mit Holz und Moskitostichen beglückt zurück zum Lager, Feuer, Wurst drauf. MAHHHHH, des woar a leckeres Essen.


Am folgenden Morgen wurde ehzeitig die Ausrüstung auf die Vespa verladen, um mir die Amerika- und Niagarafälle anzuschauen. Ein kleines Wunder, diesmal sind die normalen Besichtigungspunkte gratis zu betreten. Aber ganz ohne zahlen geht es dann doch nicht, 10 Dollar Parkgebühr für den kleinen Roller.
Nach der Besichtigung suchte ich in Niagara/Umgebung ein Quartier...und do bin i draufkumma, dass de Hotel/Motel und Hostel hier mit de Zimmerpreise billiger san, ois da Campingplatz
😬. Überangebot drückt den Preis.
A Zimmer / a taunasses Zelt, a Bett / mei Schlafsack, a feine Matratze / mei nimma ganz dichte Unterlegsmatte, de in da Nocht Luft verliert, dast am hoarten Boden munter wirst. Jo mei, jetzt schlof i heit billiger wiar am Zeltplatz, i Depp
🤦‍♂️.
 




14/09/2024

Wapakoneta

Eines habe ich noch vergessen zu erwähnen, durch Zufall fuhr ich durch den Ort "Wapakoneta".
Hier wuchs einst Neil Amstrong auf! Was, wer ist Amstrong??
Das war der erste Mensch/Astronaut, der seinen Fuß auf den Mond gesetzt hat.
< Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit. > sein historischer Satz beim Hinterlassen seiner Fußstapfen auf dem Mond am 21.Juli 1969.
Das Museum zeigt Interessantes aus der Raumfahrt und von der Mondlandung.






Lake Erie

So, bin jetzt ich in Erie/Pennsylvania, dem zwölften Bundesstaat bei meiner Fahrt durch die USA.
Bei einem Stop in Shelbyville in Indiana, wo ich mir mein Frühstück, eher schon Mittagessen gönnte, sprach mich ein Harleyfahrer ganz zaghaft an (mein Geruch?🤔) - woher, wohin ich fahre und dass um die Ecke ein Vespaladen sei, den sein Bruder betreibt. Als ich dann später raus bin, stand schon der Chef von der Werkstatt mit seinem Mechaniker bei meinem Moped. Ich soll unbedingt zu seinem Laden kommen, der einen halben Block entfernt ist. Nun, die Einladung wurde angenommen.
Burke, so heißt der nette sympathische Besitzer, erzählte mir, dass er einige Vespa Word Days Treffen in den letzten Jahren in Europa besucht hat. Nach dem üblichen Sticker- und Clubbannertausch wollte er noch mit meinem Lastenesel eine Runde um den Block  fahren. Da ich schon auf Reserve fuhr, brachte er mir meinen Roller vollgetankt zurück (und i hob schau glaubt, do hot's wos, weil er woar sicher 15 Minuten unterwegs und so große Häuserblock's haums do a net, a waun ois bei de Amis a weng größer dimensioniert  is).
Weil diese Kleinstadt einen netten Eindruck machte und ich ein billiges sauberes Hotel fand, wurde der Campingplatz=Schlafsack gegen ein feines großes Bett eingetauscht.
Thema Campingplatz: bei vielen "Campgrounds" darf man ein Lagerfeuer in den vorgesehenen Feuerschalen machen. Das Holz (5 bis 7 Scheiter a la 40 cm) gibt es zum Freundschaftspreis bei den verschiedensten PlatzOffice von 6 Dollar aufwärts bis über 10 Dollar zu kaufen💰. Und viele Platzbetreiber verbieten natürlich das Holz von außen reinzubringen.
Nun, da das Heizen bei den hiesigen Campern sehr "IN" ist, wird  gleich fleißig ein Feuerchen🔥 gemacht, sobald die Sonne verschwunden ist. In der Dunkelheit schaut es oft aus wie im Katastrophen-Endzeitfilm Armageddon, wo ein Asteroid auf der Erde einschlägt und hunderte kleine Brände verursacht. Diese Campfeuer inkl. den Rauchschwaden verursachen eine gruselige Atmosphäre, wenn der Wind passt.
An so einem folgenden Morgen geht es dann gut geräuchert zum nächsten Ziel. Hasta Luego.

08/09/2024

Immer nach Osten 🛵

Ein paar hundert Kilometer vom Bärengebiet entfernt und ich campiere 10 Meter vom ungesicherten, übervollen, wohlriechenden Müllcontainer entfernt hier in Custer. Unvorstellbar, wenn da Bären leben würden, da wäre ich dann wahrscheinlich die Nachspeise (a Schaumrolle), da ich der einzige mit Zelt bin. Habe dann mal auf Google geschaut, wie weit die 🐻 eventuell wandern.
Beim Herumfahren hab ich dann doch "Ɓärli" gesehen, aber die sind nicht gefährlich, weiles nämlich Waschbären sind🦝. Gefährlich ist nur der große Bruder.
Die nächsten Übernachtungen waren für mich in Valentine (Nebraska) und in Missouri Valley (Iowa) in den öffentlichen Cityparks, in denen man gratis campen darf.
Ich fuhr das meiste auf kleineren Straßen, die Interstate Highways habe ich eher vermieden, zu stressig der Verkehr. In Springfield fuhr ich kurz auf der legendären Route 66, die hier von Chicago bis nach Los Angeles durchgeht. Aber diese einst berühmte Strecke gibt es eigentlich nicht mehr wirklich, vier- oder sechsspurig verläuft jetzt diese Straße und nennt sich nun Interstate 55.
Auf den kleineren Straßen gilt die 55 Milen Geschwindigkeit, das sind 88,5 km/h. Da konnte ich gemütlich und stressfrei mit dem wenigen Verkehr zu meinen nächsten Zielen fahren.
Außerdem durchfuhr ich viele kleinere Dörfer, da gab es immer was zu sehen und zum Pause machen auch perfekt. Über den breiten Mississippi ging es nach Effingham (Illinois). Der Campingplatz hier war eigentlich in Ordnung, aber ein steiniger Zeltplatz mit so viel Staub in der Luft, dast glaubt host du bist in da Sahara, sogar ins Zelt drang der feine 💩 Staub.
Mit roten Augen und triefender Nase ging es heute weg (waun mi do da Sheriff aufghoitn hätt??🥃), nur gute 100 km weiter auf einen anderen Campingplatz mit Rasen. Mah, fein is a staubfreie Luft!



03/09/2024

Mount Rushmore & Black Hills

Nach einer Wanderung rund um den Devils Tower auf asphaltiertem Wanderweg!!! (des schlogn ma unserm Alpenverein ah vor, asphaltiert ghern unsre Wegal), ging es weiter nach Custer, einem kleinen Dorf in der Nähe vom Rushmore Nationalpark.
Netter Campingplatz mit zwei beheizten Pool's und einem Whirlpool.



Von hier aus durchfuhr ich einige schöne Strecken in den Black Hills bzw. ich umrundete den Nationalpark, mit einem kurzen Abstecher zu den aus dem Felsen gemeißelten Präsidentenköpfen, um dann wieder am Zeltplatz zu relaxen.

01/09/2024

Vom Yellowstone zum Devil's Tower

Am Rande des Yellowstone durchfuhr ich eine kleine Siedlung und spontan beschloss ich, die Nacht hier zu verbringen. Zum Campen war mir nach der letzten Nacht nicht mehr, so suchte ich mir eine fixe Unterkunft. Der Preis für das Zimmer war ein wenig überzogen, doch die ganzen Hinweisschilder zwecks Bärenaktivitäten machten mir die Entscheidung einfach. Rein ins Zimmer, Heizung voll aufgedreht, Zelt draußen zum Trocknen aufgelegt, zurück ins Zimmer, eine heiße Dusche genehmigt und den Rest des Nachmittags einfach genießen.
Nach einer erholsamen bärensicheren Nacht wartete ich noch ab, dass die Sonne ein wenig höher stand, um es ein bisschen wärmer bei der Fahrt über den Dead Indian Pass zu haben. Nach den ersten 30 Kilometern zeigten mir meine Finger, dass ich wohl zu früh weggefahren bin. Trotz guter Handschuhe wurden die Finger taub vor Kälte. Über zahlreiche Serpentinen erklomm ich endlich den Dead Indian Pass. Nach dem obligatorischen Foto ging es auf der anderen Seite runter. Ich konnte es nicht fassen, in die Wärme. Unten angekommen zeigte mir die Temperatur, dass es ab nun zum Schwitzen wird. Aber lieber schwitzen beim Fahren als frieren.

700 Kilometer zeigte mir das Navi in der Früh bis zum Ziel an, hatte ich doch einen kleinen Umweg eingeplant, um mir Little Bighorn anzuschauen. Im Jahr 1876 wurde dort General Custer mit fast 300 Kavalleriesoldaten von den sich wehrenden Indianern aufgerieben. Die Schlacht am Little Bighorn wurde oftmalig verfilmt, nur wurde der weiße Mann immer als glorreicher Held gezeigt. Die Wahrheit ist, dass die indigenen Stämme aussichtslos und verzweifelt um ihr eigenes Land gekämpt haben.

Weiter ging es schwitzend auf kleineren Straßen dem ersten Nationalmonument in der Geschichte Amerikas, dem Devils Tower, entgegen. Kurz vor Sonnenuntergang erreichte ich den für die Indianer heiligen Monolithfelsen. Gleich in der Nähe des Berg's gab es einen kleinen Campingplatz mit herrlichem Blick zum Felsen. Perfekt um hier 2 Nächte zu bleiben.