Ein paar hundert Kilometer vom Bärengebiet entfernt und ich campiere 10 Meter vom ungesicherten, übervollen, wohlriechenden Müllcontainer entfernt hier in Custer. Unvorstellbar, wenn da Bären leben würden, da wäre ich dann wahrscheinlich die Nachspeise (a Schaumrolle), da ich der einzige mit Zelt bin. Habe dann mal auf Google geschaut, wie weit die 🐻 eventuell wandern.
Beim Herumfahren hab ich dann doch "Ɓärli" gesehen, aber die sind nicht gefährlich, weiles nämlich Waschbären sind🦝. Gefährlich ist nur der große Bruder.
Die nächsten Übernachtungen waren für mich in Valentine (Nebraska) und in Missouri Valley (Iowa) in den öffentlichen Cityparks, in denen man gratis campen darf.
Ich fuhr das meiste auf kleineren Straßen, die Interstate Highways habe ich eher vermieden, zu stressig der Verkehr. In Springfield fuhr ich kurz auf der legendären Route 66, die hier von Chicago bis nach Los Angeles durchgeht. Aber diese einst berühmte Strecke gibt es eigentlich nicht mehr wirklich, vier- oder sechsspurig verläuft jetzt diese Straße und nennt sich nun Interstate 55.
Auf den kleineren Straßen gilt die 55 Milen Geschwindigkeit, das sind 88,5 km/h. Da konnte ich gemütlich und stressfrei mit dem wenigen Verkehr zu meinen nächsten Zielen fahren.
Außerdem durchfuhr ich viele kleinere Dörfer, da gab es immer was zu sehen und zum Pause machen auch perfekt. Über den breiten Mississippi ging es nach Effingham (Illinois). Der Campingplatz hier war eigentlich in Ordnung, aber ein steiniger Zeltplatz mit so viel Staub in der Luft, dast glaubt host du bist in da Sahara, sogar ins Zelt drang der feine 💩 Staub.
Mit roten Augen und triefender Nase ging es heute weg (waun mi do da Sheriff aufghoitn hätt??🥃), nur gute 100 km weiter auf einen anderen Campingplatz mit Rasen. Mah, fein is a staubfreie Luft!


Gernold...du lernst auf deinen wundervollen Reisen immer neue Freunde kennen!! Auf deiner langen Liste hast du schon zwei weitere..!!!
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