Relativ ausgeschlafen nutzten Steve und ich eine kurze Regenpause um unsere Zelte abzubauen. Und er war fast so schnell wie ich mit dem Verstauen der Ausrüstung, nicht wie mein letzter Afrikareiseamigo Metin. Dann ging es gemeinsam bei Nieselregen von Whistler abwärts nach Vancouver. Trotz Regen genoss ich die gemeinsame Fahrt. Schön mal nicht alleine ein Ziel anzufahren☺️. Der gleiche Campingplatz, wo ich vor ein paar Wochen geschlafen habe, war das Ziel, nur diesmal teilten wir uns die Kosten vom Standplatz. Im Büro ein Foto eines Bären, der am 14.August in der Nacht von der Überwachungskamera beim Stöbern am Platz verewigt wurde. Aha, okay, ein Stadtbär quasi.
Relaxen war am Nachmittag angesagt: Hallenbad, Whirlpool, Wäsche waschen und Erlebnisse austauschen. Viel zu schnell verging die Zeit. Steve wollte schon am nächsten Morgen um 7 Uhr früh bei der Fähre nach Vancouver Island sein. Sechs Uhr morgens ,wieder bei Regen, weckte mich Steve auf um sich zu verabschieden. Ich kroch wieder zurück in den Schlafsack, um auf besseres Wetter zu warten. Schlafen konnte ich eh nicht mehr, zuviele Gedanken beschäftigten mich. Endlich um 8 Uhr war mal kurz Schluss mit Regen. Schnell war alles auf der Vespa verstaut, um dann ab zur Grenze USA zu fahren.
Bei der Grenze wurde ich relativ flott abgefertigt, im Gegensatz zu zwei anderen Reisenden. Die wurden ganz schön in die Mangel genommen. Auf der holprigen dreispurigen Autobahn ging es Richtung Portland. Durch Seattle, vorbei bei der riesigen Boeingwerft, kam die nächste Regenfront auf mich zu.
In meinem Zimmer wurde dann eine jede Ecke in Beschlag genommen um Zelt und Co. zum Trocknen aufzuhängen.
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