Erholsam waren die Tage in Stewart, ein Dorf, das sich den Charakter und Charme einer alten Siedlung bewahrt hat. Ich war in einem hundert Jahre alten Holzhaus (Hotel), das Angelika und Martin, das Salzburger Ehepaar, mitbetreiben. Der Nachbar, eine kleine Bäckerei mit den besten Muffins, besonders die mit den Rosinen waren top. Das Zimmer selbst hatte eine komplette Küche, so konnte ich mir selbst das Essen kochen (Spaghetti und Suppe). Und ein kleines Detail am Rande: ich habe, wenn ich eine Reise mache, IMMER ein paar Sachen aus der Heimat mit. Fix dabei sind unsere Mannerschnitten, Estragon Senf, Zuckerl und verschiedene Sachen zum Verschenken. Und den Salzburgern gab ich einiges davon ab, 2× Manner, 1 Tube Österreichischen Senf, eine Handvoll Nimm2 Zuckerl, Clubbanner. Die haben sich voll gefreut und das Zimmer kostete statt 120 Euro nur mehr 60 Euro die Nacht.
Dank Mannerwafferl und Co.😊.
In Prince George bog ich auf den Cariboo Highway ab, der Highway, den ich schon von der anderen Seite einige Kilometer hochgefahren bin, um dann wegen dem Verlust der Kühlflüssigkeit umzukehren. Kurz vor der Ortschaft Williams Lake sah ich schon eine Gewitterfront herankommen. Der Plan "Campingplatz suchen" wurde im Nu in "Wo ist das billigste Motel" geändert. Am Seerand hatte ich Erfolg, 55 Euro die Nacht. Habe gerade noch die Ausrüstung ins Zimmer geschafft und die Vespa mit Plane zugedeckt, als es zu schütten anfing. Perfektes timing😅







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