01/08/2024

Auf kanadischem Boden

Die Anreise von Wien nach Toronto mit Umsteigen in Montreal war ehrlich gesagt ein Hindernislauf. Zuerst die Mitteilung, dass der Flug 2 Stunden Verspätung hat, dann beim Einchecken bekam ich ein Ticket ohne Sitznummer, weil "der Flieger überbucht war", mit dem Hinweis, dass die Airline eh schauen wird, dass ich mitgenommen werde. Das zweite Ticket Montreal Toronto wurde zwecks Papierspargründen mal nicht ausgedruckt. 

 
Frustriert wurde die nächste Bar in Beschlag genommen, dann die Mitteilung ich darf nun doch mit . Nun in Montreal angekommen, eh schon wissen, Anschlussflug verpasst, viel Stress wegen dem fehlenden Ticket, Nachforschungen, ob meine Ausrüstung eh nach Toronto weitergeleitet wurde, Ticket für den Weiterflug ergattern, dann die nächste sportliche Tätigkeit, laufen 🏃‍♂️ zum Gate, um den Flieger nach Toronto zu erwischen. Erleichterung bei der Ankunft,  gleichzeitig stieg wieder der Stresspegel beim Einschalten des Handys,  Emails von der Spedition hier, das meine Vespa schon einige Tage hier im Urlaubsmodus herumsteht und mit der Bemerkung, dass Lagerkosten anfallen werden. Noch im Taxi vom Flughafen zum Hotel ging die Schreiberei mit der Spedition los, mit mehrweiligen Unterbrechungen des Taxifahres indischer Abstammung, der sich nicht die Adresse des Hotels merken konnte. Gottseidank endlich die Ankunft beim Hotel, gleichzeitig eine gute Nachricht von der Spedition, morgen ist die Deadline, sonst heißt es zahlen. Apropos zahlen, der Taxista hat sich gleich selber ein Trinkgeld verschrieben und das Wechselgeld einbehalten. Nach einer erholsamen Nacht im Hotel, das in der Einflugschneise vom Flughafen liegt, wie im Film Pearl Harbor, ein Flieger nach dem anderen, im Minutentakt, ging es mit dem Taxi ins Büro der Spedition. Dort wurden mir die Frachtpapiere überreicht und mitgeteilt ich muss zum Zoll, nur der liegt auf der anderen Seite vom Flughafen. Das Speditionsbüro war eigentlich in einer einsamen Gegend und da mein Taxi weg war, bot mir der Bearbeiter an, mich zum Zollamt zu fahren, ein Glücksgriff für mich, Zollbeamtin war schnell und freundlich, dann Fahrt zum Lagerhaus, auch hier war mein Fahrer ein alter Bekannter, sodass in 10 Minuten meine Vespabox vor mir stand. Ich durfte drinnen meine Vespa auspacken und zusammenbauen. Auf meiner Nachfrage zwecks Kosten wurde mir gesagt, dass ich nichts mehr zu zahlen hätte. Welcome Kanada.

1 Kommentar:

  1. Viel Spaß bei Deiner Reise, dass es interessant und unfallfrei wird. Freue mich schon riesig auf weitere Reiseberichte!

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